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Der Pegnitzer "Faust"

Daniel Leistners legendäre „Faust“-Inszenierung

Zum Start der Kronacher Faust-Festspiele, 1995, erschuf Daniel Leistner eine ganz eigene Inszenierung von Johann Wolfgang von Goethes Klassiker „Faust I“, eine Inszenierung getreu seiner Devise: „Die großen Klassiker volksnah!“

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Leistner kürzte das Stück, fasste die Handlung klar und nachvollziehbar zusammen und inszenierte die Tragödie extrem konzentriert, lebensnah und hochemotional. Die Inszenierung wurde ein Riesen-Erfolg und seit 1995 jedes Jahr wieder aufgenommen. Leistners legendäre „Faust I“-Inszenierung lief tatsächlich unglaubliche zwanzig Jahre lang auf der Festung Rosenberg in Kronach. Und nach dem Wechsel der Faust-Festspiele von Kronach nach Pegnitz wird sie auch dort jedes Jahr auf die Bühne kommen. Seit 1995 jedes Jahr!


„Diesen Stoff so hautnah, leicht verständlich und unterhaltsam zu vermitteln, das erfordert Können, Mut und viel Enthusiasmus.
So lebensnah, so konzentriert und so sinnlich habe ich Goethes „Faust“ noch nicht gesehen.“ 
Neue Presse, Coburg


Den Schwerpunkt seiner Inszenierung legte Leistner auf die Gretchen-Figur. Das Schicksal der jungen, unschuldigen Frau, die - von Faust verführt- in tiefstes Unglück stürzt, wird ganz klar und verständlich erzählt und berührt und erschüttert die Zuschauer nun schon seit Jahrzehnten immer wieder aufs Neue. Die Erzählweise der Inszenierung ist filmisch: Vieles, was bei Goethe nur erzählt wird, wird bei Leistner auch gezeigt: Der Hass der Bürger, die Kindstötung und Gretchens Hinrichtung.

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Gespielt wird ohne Bühnenbild, was den Charakter des Filmischen noch verstärkt. Eine Wiese, ein Hang, Bäume und der Blick auf den Wald ergeben eine beeindruckende, vollkommen realistische Naturkulisse, vor der sich die ganze Wucht des Dramas voll entfalten kann.

In der Erzählstruktur von Leistners „Faust“-Inszenierung gab es keine Verfremdungen und keine Brüche. Trotz der starken Kürzungen bleibt die Geschichte in ihrem Ablauf absolut logisch und nachvollziehbar. Das Stück wird mit den Mitteln der Filmästhetik handlungsbetont, dicht und geschlossen erzählt.


„Goethes Meisterwerk „Faust I“ als Volksschauspiel.“
Focus

„Bravourös!“
Frankenpost, Hof

„Energiegeladen und dramatisch. Ein großes, gelungenes Theatererlebnis.“
Fränkischer Tag, Bamberg

„Daniel Leistner hat in Kronach Hervorragendes geleistet.“
Nordbayerischer Kurier, Bayreuth

„So konzentriertes Theater ist selten.“
Ostthüringer Zeitung

„Sehr lebendige, hervorragende Unterhaltung.“
TV Oberfranken

"Die Faust-Festspiele in Kronach waren eine Institution. ... Den Gipfel deutscher Theaterliteratur in komprimierter Form auf eine Freilichtbühne zu bringen, war reizvoll. Nun ist die Idee von der Nordspitze Oberfrankens an die Südspitze gewandert, nach Pegnitz. Dort wird Faust in reizvoller Umgebung gezeigt. ... Das Publikum reagierte mit Ovationen."
Süddeutsche Zeitung, München



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