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Faust-Festspiele in Pegnitz gehen in zweite Runde

WhatsApp Image 2017 11 23 at 17.46.19Mit drei Stücken gehen die Faust-Festspiele im nächsten Jahr in ihre zweite Saison in Pegnitz. Neben dem Klassiker – Faust I von Goethe – gibt es diesmal den Hamlet von Shakespeare sowie die Komödie "In der Höhle wird gescheuert".

Auch wenn es heuer zum Auftakt nicht so ganz lief wie erwartet, sind Intendant Daniel Leistner und der Geschäftsführer des Festspielvereins, Uwe Vogel, zuversichtlich, dass es besser laufen wird. "Ich halte 6500 Zuschauer für realistisch", sagte Leistner am Donnerstag bei der Präsentation für 2018. Heuer waren es nur gut 3600 gewesen, was letztlich zu einem Defizit geführt hat. "Wir investieren in Pegnitz, weil die Gegebenheiten für Festspiele einfach super sind", so Leistner.

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Faust-Festspiele: Kurz und knackig

DSCN6428Die Pegnitzer Faust-Festspiele gehen in die Schule der Frauen und präsentieren einen Klassiker von Moliere derb und witzig im Louis-de-Funes-Format. Alles ganz schön - wenn nur der Regen nicht wäre.

Als Intendant, als Spielleiter zumal eines kleineren Betriebes, muss man eine spezielle Form von Tapferkeit zeigen. Da muss man auch mal Fröhlichkeit versprühen, auch wenn der Himmel weint. „Die Sonne scheint aus allen Löchern“ ruft Daniel Leistner also forciert gutgelaunt in das Mikrophon, zur Vorrede der Premiere, da noch der Regen schwer von den Bäumen tropft und das Wasser die Hoffnungen auf eine besser verkaufte Vorstellung wegspült.

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Faust-Festspiele: Molière-Stück begeistert die Pegnitzer

DSCN6251Mit "Schlau, schlau, die Frau" haben die Pegnitzer Faust-Festspiele den zweiten Klassiker ihrer Startsaison auf die Bühne gebracht – eine schräge und streckenweise bitterböse Adaption der Molière-Komödie "Die Schule der Frauen", an der nicht nur Stand-up-Comedians ihre helle Freude haben dürften.

Er ist wieder da. Frankreichs größter Komiker ist von den Toten auferstanden und spielt in Pegnitz Freilicht-Theater. Jedenfalls beinahe. Das Gag- und Grimassen-Feuerwerk, das Sven Schenke als verhinderter Frauenversteher Arno in "Schlau, schlau, die Frau" zündet, erinnert ganz stark an den 1983 verstorbenen französischen Erzkomödianten Louis Germain David de Funès de Galarza, kurz Louis de Funès – und das ist gut so, denn dessen Molière-Deutungen haben bis heute etwas Modellhaftes, Nachahmenswertes.

Festspiel-Intendant und Regisseur Daniel Leistner, der vor etwas über einer Woche auf der Open-Air-Bühne am Pegnitzer Schlossberg als seelisch zerrissener Sinnsucher Heinrich Faust brillierte, zieht sich in "Schlau, schlau, die Frau" auf die Rolle des besten Freundes der Hauptfigur zurück: Ein Stichwortgeber, der erst gegen Ende des Stückes zum Strippenzieher wird. Leistner hat zwar die Sprache der Molière-Vorlage radikal modernisiert, verzichtet aber darauf, seine analog zum Faust stark gekürzte und auf das Wesentliche komprimierte Fassung der "Schule der Frauen" in die Jetztzeit zu transferieren.

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Spannende Sinnsuche auf dem Pegnitzer Schlossberg

IMGP0122ADie Faust-Festspiele Pegnitz haben begonnen. Hier lesen Sie die Premierenkritik von Hans von Draminski, die in den lokalen Medien erschienen ist:

Umjubelte Premiere: Faust-Festspiele Pegnitz zeigen erstmals Johann Wolfgang von Goethes "Faust" als Freilichttheater - 17.07.2017 15:38 Uhr

PEGNITZ - Nun geht er in Pegnitz auf Sinnsuche: Am Wochenende feierten die neuen Faust-Festspiele auf der Freilichtbühne am Schlossberg Premiere – eine gelungene Inszenierung, die gleichwohl mehr Zuschauer verdient hätte.

Das Pegnitzer Publikum sei scheu, es brauche ein wenig Zeit, um mit einem neuen Angebot wie den Faust-Festspielen warm zu werden, meinte Festspiel-Intendant und Faust-Darsteller Daniel Leistner zum Auftakt augenzwinkernd. Eine betont humorige Umschreibung des Umstands, dass der auf unter anderthalb launige Theaterstunden komprimierte Festspiel-Faust vor nur mäßig gefüllten Zuschauer-Tribünen gespielt wurde: Um die 350 Menschen wollten "Der Tragödie ersten Teil" in der durchaus sinnreich gekürzten Leistner-Fassung sehen.

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Wir suchen Sie!

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Am Wochenende 17./18. Juni 2017 ist es soweit. Das Team der Faust-Festspiele Pegnitz probt das erste Mal mit Statisten und lädt deshalb ganz herzlich zum Mitmachen ein. Die Festspiele suchen Menschen, die schon immer mal auf einer großen Bühne stehen wollten und keine Angst haben vor einem abenteuerlichen, spannenden und energiegeladenen Theater-Sommer.

Intendant Daniel Leistner betont: „Wer mitmachen will, darf mitmachen! Egal ob jung oder alt! Einfach am Wochenende auf den Schlossberg kommen. Und wenn's dieses Wochenende nicht klappt, dann vielleicht am nächsten oder übernachsten Einfach vorbeikommen! Jedes Wochenende am Samstag und Sonntag. Immer um 15.00 Uhr.“

Leistner weist auch darauf hin, dass sein Probenstil, obwohl er auf der Bühne absolute Disziplin fordert, immer locker und ungezwungen ist. Er setzt auf Zusammenhalt, Freundschaft, Spielfreude und Begeisterung. Alle Beteiligten sollen Spaß an der Herausforderung und der Verantwortung haben, die ein so großes Theaterprojekt mit sich bringt. Und er verspricht außerdem viel Spaß bei den Proben, den Aufführungen, den gemeinschaftlichen Feiern und dem geselligen Beisammensein im Sommer.

Die Statisten müssen nicht bei jeder Probe anwesend sein. Auch Späteinsteiger, die erst im Juli dazustoßen können, sind noch willkommen. Und man muss auch nicht in jeder Aufführung spielen, denn Leistner weiß, dass es oft berufliche oder familiäre Termine gibt, die sich einfach nicht verschieben lassen.

Bei „Faust“ stellen die Statisten in mehreren großen Szenen das mittelalterliche Volk dar. In der Komödie „Schlau, schlau, die Frau!“ spielen sie die etwas trotteligen Bediensteten der Hauptfigur, die alles falsch machen, alles durcheinanderbringen und obendrein aus Versehen immerzu ihren Chef verprügeln!

Statisten sind in jedem Stück willkommen, wie die Macher der Festspiele betonen: „Wir freuen uns über alle, die mitmachen wollen! Egal ob im „Faust“ oder in der Komödie oder sogar in beiden Stücken! Wir freuen uns!“

Worauf warten Sie noch? Hier geht es zum Kontaktformular. Die Mitarbeit ist ehrenamtlich. Kinder und Jugendliche benötigen die Zustimmung ihrer Eltern. Alle Mitwirkenden sind versichert.

Faust-Festspiele Pegnitz eröffnen den Kartenvorverkauf

WhatsApp Image 2016 12 01 at 22.16.49Die Stadt Pegnitz und die Organisatoren des Freilichttheaters gaben am Donnerstag eine Pressekonferenz zur Eröffnung des Kartenvorverkaufs der neuen Faust-Festspiele Pegnitz. In lockerer Atmosphäre stellten sie zusammen mit Uwe Raab, dem Pegnitzer Bürgermeister, die Spielzeit 2017 der Festspiele vor.

Die Macher stellten den Spielplan der neuen Festspiele vor, und natürlich die Stücke, die im Sommer auf der herrlichen Freilichtbühne auf dem Pegnitzer Schlossberg zu sehen sein werden.

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Gelungener Faust - Theaterkritik der Zeitungen

2016.11.03 20 35 13   DSCN3878Johann Wolfgang von Goethes „Faust“ in weniger als 90 Minuten? Geht nicht? Doch, das geht. Wenn man das ausufernde Opus mit so viel Fingerspitzengefühl und Herzblut eindampft, wie es Festspiel-Intendant Daniel Leistner bei seiner auffallend ambitionierten Pegnitzer „Digest-Fassung“ getan hat.

Geht es nach dem Festspiel-Intendanten und Regisseur, dann verwandelt sich der Schlossberg wie berichtet im nächsten Jahr in ein großes Freilichttheater-Areal, in dem es neben dem „Faust“ als Dauereinrichtung noch andere Werke des Theaterkanons in „volksnahen“ Versionen geben soll.

Daniel Leistner, der in der aus Kronach nach Pegnitz „importierten“ Inszenierung Regie führte und auch die Hauptrolle übernommen hat, gab in der alten Turnhalle des Gymnasiums trotz sehr beengter Verhältnisse eine nachgerade beeindruckende Visitenkarte seines Theaterschaffens ab.

Es ist wohl das bedeutenste Werk der deutschen Literatur: Faust von Johann Wolfgang von Goethe. Festspiel-Intendant Daniel Leistner, der selbst die Hauptrolle einnahm, schaffte es mit seinem Stück, das Publikum in der Turnhalle des Gymnasiums zu begeistern.

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