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Am Wochenende 17./18. Juni 2017 ist es soweit. Das Team der Faust-Festspiele Pegnitz probt das erste Mal mit Statisten und lädt deshalb ganz herzlich zum Mitmachen ein. Die Festspiele suchen Menschen, die schon immer mal auf einer großen Bühne stehen wollten und keine Angst haben vor einem abenteuerlichen, spannenden und energiegeladenen Theater-Sommer.

Intendant Daniel Leistner betont: „Wer mitmachen will, darf mitmachen! Egal ob jung oder alt! Einfach am Wochenende auf den Schlossberg kommen. Und wenn's dieses Wochenende nicht klappt, dann vielleicht am nächsten oder übernachsten Einfach vorbeikommen! Jedes Wochenende am Samstag und Sonntag. Immer um 15.00 Uhr.“

Leistner weist auch darauf hin, dass sein Probenstil, obwohl er auf der Bühne absolute Disziplin fordert, immer locker und ungezwungen ist. Er setzt auf Zusammenhalt, Freundschaft, Spielfreude und Begeisterung. Alle Beteiligten sollen Spaß an der Herausforderung und der Verantwortung haben, die ein so großes Theaterprojekt mit sich bringt. Und er verspricht außerdem viel Spaß bei den Proben, den Aufführungen, den gemeinschaftlichen Feiern und dem geselligen Beisammensein im Sommer.

Die Statisten müssen nicht bei jeder Probe anwesend sein. Auch Späteinsteiger, die erst im Juli dazustoßen können, sind noch willkommen. Und man muss auch nicht in jeder Aufführung spielen, denn Leistner weiß, dass es oft berufliche oder familiäre Termine gibt, die sich einfach nicht verschieben lassen.

Bei „Faust“ stellen die Statisten in mehreren großen Szenen das mittelalterliche Volk dar. In der Komödie „Schlau, schlau, die Frau!“ spielen sie die etwas trotteligen Bediensteten der Hauptfigur, die alles falsch machen, alles durcheinanderbringen und obendrein aus Versehen immerzu ihren Chef verprügeln!

Statisten sind in jedem Stück willkommen, wie die Macher der Festspiele betonen: „Wir freuen uns über alle, die mitmachen wollen! Egal ob im „Faust“ oder in der Komödie oder sogar in beiden Stücken! Wir freuen uns!“

Worauf warten Sie noch? Hier geht es zum Kontaktformular. Die Mitarbeit ist ehrenamtlich. Kinder und Jugendliche benötigen die Zustimmung ihrer Eltern. Alle Mitwirkenden sind versichert.

Faust-Festspiele Pegnitz eröffnen den Kartenvorverkauf

WhatsApp Image 2016 12 01 at 22.16.49Die Stadt Pegnitz und die Organisatoren des Freilichttheaters gaben am Donnerstag eine Pressekonferenz zur Eröffnung des Kartenvorverkaufs der neuen Faust-Festspiele Pegnitz. In lockerer Atmosphäre stellten sie zusammen mit Uwe Raab, dem Pegnitzer Bürgermeister, die Spielzeit 2017 der Festspiele vor.

Die Macher stellten den Spielplan der neuen Festspiele vor, und natürlich die Stücke, die im Sommer auf der herrlichen Freilichtbühne auf dem Pegnitzer Schlossberg zu sehen sein werden.

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Gelungener Faust - Theaterkritik der Zeitungen

2016.11.03 20 35 13   DSCN3878Johann Wolfgang von Goethes „Faust“ in weniger als 90 Minuten? Geht nicht? Doch, das geht. Wenn man das ausufernde Opus mit so viel Fingerspitzengefühl und Herzblut eindampft, wie es Festspiel-Intendant Daniel Leistner bei seiner auffallend ambitionierten Pegnitzer „Digest-Fassung“ getan hat.

Geht es nach dem Festspiel-Intendanten und Regisseur, dann verwandelt sich der Schlossberg wie berichtet im nächsten Jahr in ein großes Freilichttheater-Areal, in dem es neben dem „Faust“ als Dauereinrichtung noch andere Werke des Theaterkanons in „volksnahen“ Versionen geben soll.

Daniel Leistner, der in der aus Kronach nach Pegnitz „importierten“ Inszenierung Regie führte und auch die Hauptrolle übernommen hat, gab in der alten Turnhalle des Gymnasiums trotz sehr beengter Verhältnisse eine nachgerade beeindruckende Visitenkarte seines Theaterschaffens ab.

Es ist wohl das bedeutenste Werk der deutschen Literatur: Faust von Johann Wolfgang von Goethe. Festspiel-Intendant Daniel Leistner, der selbst die Hauptrolle einnahm, schaffte es mit seinem Stück, das Publikum in der Turnhalle des Gymnasiums zu begeistern.

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Temporeiche und bunte Faust-Deutung in Pegnitz - Kurzkritik zur Premiere

DSCN3838a„Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie durchaus studiert, mit heißem Bemüh’n. Da steh’ ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor“: Unsterbliche Verse aus der Feder Johann Wolfgang von Goethes, die gestern Abend im Rahmen einer anderthalbstündigen Faust-Kurzfassung in der rappelvollen alten Turnhalle des Gymnasiums Pegnitz erklangen und einen Vorgeschmack auf die für das nächste Jahr geplanten Aktivitäten der Faust-Festspiele Pegnitz gaben. Wie berichtet soll sich der Schlossberg 2017 in ein Freilichttheater-Gelände verwandeln. Hier will Festspiel-Intendant Daniel Leistner Werke der Weltliteratur nicht nur von Goethe auf die Open-Air-Bühne bringen — „in verständlichen, volksnahen, zeitgemäßen und extrem unterhaltsamen Fassungen“, wie er verspricht. Die abendfüllende „Vorschau“ mit dem „Faust“ im Gymnasium Pegnitz geriet Leistner bunt und temporeich. Vielleicht nicht der schlechteste Weg, „Klassiker“ für ein heutiges Publikum griffig neu zu fassen und so wieder zu beleben. © hvd/Hans von Draminski/nordbayern.de / Foto: Saß